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By: FZ AZ

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Thursday, 4-Jan-2007 16:04 Email | Share | Bookmark
Kurd House part 2 - Sanandaj

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kurdistan :
Kurdistan ist das historische Siedlungsgebiet der Kurden mitten in Vorderasien. Es ist mit etwa 530.000 km² ungefähr so groß wie Frankreich und umfasst heute geographisch Teile der Türkei, Iraks, Irans und Syrien. Heute leben die Kurden vor allem am Oberlauf des Tigris und im Gebiet rund um den Vansee im Südosten der Türkei, in den Tälern des Großen und des Kleinen Zab im Nordosten des Irak und südlich des Urmiasees im Nordwesten des Iran.

Geografie :
Geografisch gesehen liegt Kurdistan zwischen dem 34. und 40. Grad nördlicher Breite und dem 38. und 48. Grad östlicher Länge. Es erstreckt sich über Ost- und Südostanatolien - genauer gesagt von Iskenderun und dem Taurusgebirge bis hoch zum Ararat - bis zum Urmiasee in Iran und schließt die Region der Zagrosgebirgskette, also den Nordirak und den Westiran, sowie Teile von Nordsyrien mit ein.

Klima :
In Kurdistan kann es im Sommer angenehm kühl, heiß und trocken sein. Im Winter ist es dagegen sehr kalt und niederschlagsreich.

Religionen :
Bei den Kurden sind verschiedene Bekenntnisse vertreten. Die Mehrheit (ca. 80 - 90%) der Bevölkerung sind sunnitischer Muslime überwiegend schafiitischer Richtung.

Geschichte :
Die Kurden sind weder Araber noch Türken. Sie stammen von den Medern ab und sollen sich im 9. Jahrhundert v. Chr. in der Nähe des Zagrosgebirges angesiedelt haben. Sie sprechen eine mit dem Persischen verwandte Sprache.
Über Jahrhunderte hinweg war ihr Siedlungsgebiete immer wieder Schauplatz von Kämpfen zwischen westlichen und östlichen Mächten; Römer,Parther,Sassaniden, Osmanen und persische Safawiden. Das Land der Kurden war im alten Mesopotamien unter vielen Formen bekannt.
Sumerisch: Kur-a, Gutim und als das Land der Karda.
Elamisch: Kurdasu
Akkadisch: Kurtei
Assyrisch: Kurti
Babylonisch: Qardu [ˈqaɾdu]
Griechisch und Römisch: Korduene.
Die erste geschichtliche Erwähnung der Kurden war ungefähr 3.000 v. Chr., als die Kurden gegen die Sumerer kämpften.
Die indoeuropäische Stämme konten durch ihre Eroberung der Zagrosgebirgsregion 800 v. Chr. sich mit den Guti vermischen und großen Einfluss auf die moderne kurdische Sprache ausüben.
Die Kurden wurden von Xenophon, einem griechischen Söldner, als er 401 v. Chr. mit zehntausenden Männern von Persien zurückzog, folgendermaßen beschrieben: „Diese Leute, die in den Bergen lebten und sehr kriegerisch waren, waren nicht abhängig von dem persischen König. Sobald eine königliche Armee von 12.000 Mann in ihr Land eindrang, kam kein einziger Mann mehr zurück.“




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